Ein merkwürdiger Tag in Berlin – und warum er Hoffnung macht

In einer Zeit, in der vieles nach Rückzug klingt, war es überraschend zu erleben, dass es politische Räume gibt, in denen Zukunft als Gestaltungsauftrag verstanden wird.

Demokratie. Menschenrechte. Klimaschutz. Geschlechtergerechtigkeit.
Nicht als Nebensätze – sondern als strategische Pfeiler.

Was mich besonders beschäftigt:
Entwicklungszusammenarbeit ist nicht „Außenpolitik“.
Sie ist auch Innenpolitik.
Sie wirkt zurück – auf Sicherheit, Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt hier bei uns.

Hoffnung ist keine Naivität.
Sie ist eine Entscheidung.

Ein neues Kapitel

Stell dir vor, du kommst in ein fremdes Land und wirst von seinen Repräsentant:innen empfangen. Es gibt Essen und Trinken. Man feiert dich – weil du dieses Land ausgewählt hast.

Und dann gibt es ein anderes Bild.
Du wirst zu einer Einbürgerungsfeier eingeladen, weil du im letzten Jahr die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten hast. Du wirst willkommen geheißen als neue:r Bürger:in einer Stadt, zu der du seit Jahrzehnten gehörst. Nach vielen Abenteuern und Widerstände. Nach viel Resilienz.

Ich bin nur einer – warum ich meine Welten weiterhin zusammenführe

„Ich bin nicht mehrere Versionen von mir – ich bin nur einer.“
Was passiert, wenn wir aufhören, unsere berufliche Identität vom persönlichen Engagement zu trennen?
In diesem Artikel erzähle ich, wie mich ein Moment der Klarheit während meines Masterstudiums dazu gebracht hat, meine Mission neu zu denken – und warum ich heute Integration statt Abgrenzung lebe.

Die Unsichtbarkeit der Care Arbeit

Care Arbeit ist ein Prozess – mit Reibungen, aber auch mit Wachstum. Kommunikation ist der Schlüssel. Nicht, damit sich eine Person der anderen anpasst, sondern damit beide im Einklang wachsen können.

🔹 Wie verteilen wir Aufgaben fair?
🔹 Wie können beide Bedürfnisse gesehen und respektiert werden?
🔹 Wie schaffen wir es, neue Wege zu gehen, ohne in alte Muster zurückzufallen?