Stell dir vor, du kommst in ein fremdes Land und wirst von seinen Repräsentant:innen empfangen. Es gibt Essen und Trinken. Man feiert dich – weil du dieses Land ausgewählt hast.
Und dann gibt es ein anderes Bild.
Du wirst zu einer Einbürgerungsfeier eingeladen, weil du im letzten Jahr die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten hast. Du wirst willkommen geheißen als neue:r Bürger:in einer Stadt, zu der du seit Jahrzehnten gehörst. Nach vielen Abenteuern und Widerstände. Nach viel Resilienz.
In diesem Jahr wurde mir klar:
Der Weg geht immer weiter – und mit dem, was wir säen, können wir Vielfalt in der Welt und in der Gesellschaft ermöglichen.
25 Jahre Deutschland – Offiziell Doppelstaater – inoffiziell schon immer. Endlich bin ich offiziell, was ich schon lange lebe: peruanerdeutsch.
„Ich bin nicht mehrere Versionen von mir – ich bin nur einer.“
Was passiert, wenn wir aufhören, unsere berufliche Identität vom persönlichen Engagement zu trennen?
In diesem Artikel erzähle ich, wie mich ein Moment der Klarheit während meines Masterstudiums dazu gebracht hat, meine Mission neu zu denken – und warum ich heute Integration statt Abgrenzung lebe.
Wird KI die reale Begegnungen ersetzen? KI kann Kreativität nicht rauben – sie kann sie strukturieren. Sie kann uns helfen, nicht im Kreis zu denken.
Ein Selbstversuch
Care Arbeit ist ein Prozess – mit Reibungen, aber auch mit Wachstum. Kommunikation ist der Schlüssel. Nicht, damit sich eine Person der anderen anpasst, sondern damit beide im Einklang wachsen können.
🔹 Wie verteilen wir Aufgaben fair?
🔹 Wie können beide Bedürfnisse gesehen und respektiert werden?
🔹 Wie schaffen wir es, neue Wege zu gehen, ohne in alte Muster zurückzufallen?
Vor einer Reise nach Berlin fragten mich meine Kinder: „Papa, und was machen wir, wenn dieses Land zu stark nach rechts rückt?“ Schon in der Vergangenheit habe ich über die… Read more »
Nach dem Motto „Lebe dein Leben, bevor andere es für dich tun“, feiere ich mein 24-jähriges Jubiläum in Deutschland. Jedes Jahr nehme ich mir die Zeit, um über die vergangenen zwölf Monate nachzudenken und meine Erfahrungen zu teilen.
Das Loslassen bedeutet, Verantwortung zu übertragen und Vertrauen zu schenken. Ich bin überzeugt, dass der Latinka e.V. bereit ist für eine Zeit ohne mich als 1. Vorstandsvorsitzenden.
Die Rolle der Diaspora ist heute wichtiger denn je. Wir tragen dazu bei, demokratische und nachhaltige Prozesse zu formen und die geopolitische Landschaft zu gestalten. Als Mitglied des Diaspora Beratungsgremiums setze ich mich für eine bessere Zukunft ein – eine, die im Einklang mit Natur, Umwelt und Wirtschaft steht.