Über 4.000 Kilometer mit dem Elektroauto quer durch Europa in den Urlaub.

Über 4.000 Kilometer mit dem Elektroauto quer durch Europa in den Urlaub.

Einige würden heute noch sagen: „Das geht nicht. Es ist doch viel zu kompliziert.“

Ich sage dazu: „Es funktioniert. Und zwar erstaunlich gut.“

Deutschland, Österreich, Tschechien, Dänemark, Norwegen – unsere Reise hat gezeigt, dass Elektromobilität längst alltagstauglich geworden ist, überall schnell geladen werden kann und dass die Beine sich freuen, immer wieder eine kleine Pause zu machen und im Gespräch zu bleiben.

Natürlich braucht es am Anfang etwas Umstellung. Neue Gewohnheiten und neue Routinen benötigen Zeit. Alte Denkmuster loszulassen ist nicht einfach.

Oft vergleichen wir neue Lösungen mit den Maßstäben aus der Vergangenheit. Mit unseren alten Gewohnheiten, alten Erwartungen und alten Glaubenssätzen.

Dabei leben wir in einer Zeit, in der vieles neu gedacht werden muss.
Für meine Familie ist der Urlaub mit dem E-Auto inzwischen keine Ausnahme mehr, sondern Normalität geworden. Nicht weil alles perfekt ist, sondern weil wir bereit waren, etwas Neues auszuprobieren.

Und das gilt mit Sicherheit nicht nur für die Mobilität.

Vielleicht brauchen wir als Gesellschaft weniger Angst vor Veränderung und mehr Mut zum Experimentieren.

Neue Technologien. Neue Arbeitsweisen. Neue Formen des Zusammenlebens.

Nicht alles wird funktionieren. Aber nichts wird funktionieren, wenn wir es nicht ausprobieren. Während der Reise habe ich eine Podcast-Folge von Gabriel Rath mit Raphael Gielgen gehört und den Begriff von dem „Beta-Ansatz“ fand ich erstaunlich treffend für meine Reise.

Meine Kinder werden nicht fragen, ob Elektromobilität möglich ist. Sie werden sich fragen, warum die Menschen so lange gezögert haben, sich umzustellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.